BNetzA hebt Festlegung zur Horizontalen Kostenwälzung mit sofortiger Wirkung auf

16 Okt 2017

Während der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf am 11. Oktober 2017 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) mit sofortiger Wirkung ihre Festlegung BK9-13/607 (HoKoWä) aufgehoben. Damit wird es im Jahr 2018 keine marktgebietsweit einheitlichen Einspeiseentgelte geben. Aktuell analysiert Gasunie Deutschland (GUD) die Auswirkungen der HoKoWä-Aufhebung insbesondere hinsichtlich der Entgelte 2018.

Die am 30. August 2017 auf unserer Internetseite veröffentlichten indikativen Einspeise- und Ausspeiseentgelte sind daher auch weiterhin als vorläufig zu betrachten.

Spätestens zum 1. Dezember 2017 wird GUD die finalen Entgelte des Jahres 2018 im Rahmen der gemäß Art. 32 b) i.V.m. Art. 30 Verordnung (EU) 2017/460 (NC Tariffs) erfolgenden Veröffentlichung bekanntgeben. In die Entgeltbestimmung fließen neben der Aufhebung der HoKoWä auch die neuesten Erkenntnisse hinsichtlich Erlösobergrenze und Kapazitätsprognose ein.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner bei Gasunie Deutschland oder senden Sie uns eine E-Mail an transport@gasunie.de.