Königliches Interesse an Wasserstoff-Projekt Element Eins

06 Mär 2019

Das niederländische Königspaar Willem-Alexander und Maxima besuchte heute mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation Bremen. Dabei wollten sich die Majestäten aus erster Hand einen Eindruck über den aktuellen Stand von deutsch-niederländischen Kooperationsprojekte in den Bereichen Energie sowie Luft- und Raumfahrttechnologie verschaffen.

Aus diesem Anlass hatte das Bremerhavener Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) eine niederländisch-deutsche Offshore-Wind Tagung organisiert. Gasunie Deutschland-Geschäftsführer Jens Schumann stellte im Rahmen dieser Konferenz zwei wichtige Projekte zur Sektorkopplung vor, an denen das Unternehmen beteiligt ist: Element Eins, das gemeinsame Power-to-Gas-Projekt mit Thyssengas und Tennet, sowie den vor kurzem veröffentlichten Infrastructure Outlook 2050. Dabei handelt es sich um eine ebenfalls mit Tennet erstellte integrierte Betrachtung von Strom- und Gasnetzen in Deutschland und den Niederlanden.

Im Anschluss an die Konferenz bestand dann die Gelegenheit zum intensiveren Austausch mit den königlichen Gästen in der Testhalle für Rotorblätter im Rahmen eines Marktplatzes. Am Thementisch „Grid & Storage“ ließ sich König Willem-Alexander von Jens Schumann weitere Details  zum Projekt Element Eins vorstellen. Und noch ein weiteres Gemeinschaftsprojekt kam an diesem Nachmittag zur Sprache: Tennet stellte den North Sea Wind Power Hub vor. Die Idee ist, Stromnetz und Gasnetz zu kombinieren, in dem auf einer künstlichen Energieinsel vor der Doggerbank aus Off-shore Windstrom durch Elektrolyse Wasserstoff produziert wird. An dem Projekt ist auch der dänische Netzbetreiber Energinet.dk beteiligt.

Photo: Mike Breeuwer