Klimaschutz braucht erneuerbare und dekarbonisierte Gase

20 Sep 2019

Presseinfo des FNB Gas

  • Klimakabinett erkennt sektorübergreifende Rolle von grünem Wasserstoff an
  • Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) empfehlen Quote für erneuerbare und dekarboniserte Gase im Instrumentenmix
  • FNB arbeiten intensiv daran, ihr Netz auf die Herausforderungen der Wasserstoffwirtschaft vorzubereiten

Die Beschlüsse des Klimakabinetts sind ein erster wichtiger Schritt, um Deutschland auf den Erfüllungspfad der Klimaziele zurück zu bringen. FNB Gas-Vorstandsvorsitzender Ralph Bahke begrüßt ausdrücklich die Anerkennung der sektorübergreifenden Rolle von grünem Wasserstoff für den Umbau der Wirtschaft. „Auf dem Weg in das Energiesystem der Zukunft werden wir allerdings alle erneuerbaren und dekarbonisierten Gas, wie z.B. blauen Wasserstoff und synthetisches Methan brauchen, um den Wandel in den verschiedenen Sektoren möglichst effizient zu gestalten“ so Bahke. Dazu empfehlen die Fernleitungsnetzbetreiber die Einführung einer Quote für erneuerbare und dekarboniserte Gase, als ein zielorientiertes und wirksames Instrument, um unmittelbar und sozialverträglich CO2 einzusparen.
Die Fernleitungsnetzbetreiber arbeiten intensiv daran, ihr Netz auf die Integration erneuerbarer und dekarbonisierter Gase wie Wasserstoff vorzubereiten, angefangen von der Netzplanung im Rahmen des Netzentwicklungsplans Gas bis hin zu sehr konkreten Power-to-Gas-Projekten und Überlegungen zum Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur. „Die Gasinfrastruktur ist nicht nur unverzichtbar im Energiesystem der Zukunft, sie ist auch das Rückgrat für die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft“, so Bahke abschließend.