FNB Gas: dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“ unterstreicht eindrucksvoll die wichtige Rolle der Gasinfrastruktur für das Energiesystem

04 Jun 2018

Die Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB Gas) begrüßt die Ergebnisse der heute in Berlin vorgestellten dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“ und sieht darin einen wichtigen Handlungs-Impuls für die deutsche Politik. Gasunie gehört zu den über 60 Partnern der Studie aus der Wirtschaft, darunter Energieversorger, Netzbetreiber, Beratungsunternehmen, Industrieunternehmen aller Branchen sowie Wirtschaftsverbände.

Der Vorsitzender der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber, Ralph Bahke, führt dazu aus: „Die dena-Leitstudie belegt eindrucksvoll den Wert der Gasinfrastruktur für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Das Ziel eines kostengünstigen, belastbaren und umweltfreundlichen Energiesystems 2050 lässt sich nur unter konsequenter Einbeziehung der Gasinfrastruktur zum Transport und Speicherung von Grünem Gas wie synthetischem Wasserstoff oder Methan erreichen. Dies ist aus unserer Sicht das zentrale Ergebnis der dena-Leitstudie. Hieraus lassen sich klare Forderungen an die Politik ableiten. Wenn die deutsche Energiewende als wesentlicher Beitrag zum globalen Klimaschutz gelingen soll, müssen wir gemeinsam die in der Studie beschriebenen Herausforderungen mutig angehen“.

Bahke betont, dass die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber sich ihrer Verantwortung stellten, ihren Beitrag zum zukünftigen Energiesystem zu leisten, das grün und versorgungssicher ist.  Die dena-Leitstudie zeige klar auf, wie das Ziel einer 95-prozentigen Einsparung von CO2 mit dem technologieoffenen Ansatz, also mit Power-to-X-Technologien zu erreichen ist – und zwar zu signifikant niedrigeren Kosten als  der strombasierte Ansatz mit einer nur 80-prozentigen CO2-Reduktion.

„Wollen wir mehr als 80 Prozent CO2-Reduktion erreichen, geht das nur mit Power-to-X Technologien und einer intelligenten Verbindung der Gas-, Strom-, Wärme- und Mobilitätsstrukturen. Die infrastrukturelle Sektorkopplung ist dafür unser Lösungsangebot. Nun ist es an der Politik die entscheidenden Weichen zu stellen, damit Technologien wie Power-to-Gas dann wirtschaftlich zur Verfügung stehen, wenn diese in nennenswertem Umfang benötigt werden“, so Inga Posch, Geschäftsführerin der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber.

Die dena-Leitstudie Integrierte Energiewende mit den Schlussfolgerungen der dena und dem Bericht der Gutachter ist online verfügbar.