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Drittes Marktinformationspaket: Reservierungen zeigen deutlichen Bedarf entlang des Wasserstoff-Kernnetzes

Nach dem sehr erfolgreichen Start der Reservierungsphase von Wasserstoffkapazitäten veröffentlichen die Wasserstoffkernnetzbetreiber heute einen detaillierten Überblick über die reservierten Kapazitäten und geben ein Update zum Kapazitätsangebot. Dieses dritte Marktinformationspaket stellt den Startpunkt für eine regelmäßige Veröffentlichung dar.

„Die hohe Nachfrage nach Transportkapazitäten und die damit verbundene Zahlungsbereitschaft sind ein starkes Signal für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Die Verteilung der Reservierungen über große Teile des Kernnetzes bestätigt die bedarfsgerechte Planung des Netzausbaus und unterstreicht den konkreten Bedarf an einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur“, so Barbara Fischer, Geschäftsführerin des FNB Gas.

Zum Stichtag 23.07.2026 wurden in den Clustern Ein- und Ausspeise-Kapazitäten von knapp 6 GW zahlungspflichtig reserviert, was eine Verdopplung im Vergleich zur letzten Veröffentlichung vom 13.05.2026 darstellt. Für den Clusterübergangstransport (CÜT) wurden Kapazitäten in Höhe von ca. 0,6 GW vertraglich reserviert. Darüber hinaus sind weitere Kapazitäten in Höhe von 0,5 GW angefragt und in Prüfung.

Hier hat sich der von den Netzbetreibern entwickelte Übernachfrageprozess bewährt, der mehrfach erfolgreich zum Einsatz kam, um Nachfragen, die das initiale Kapazitätsangebot überstiegen, zu befriedigen. Die Netzbetreiber rufen daher ausdrücklich dazu auf, auch zukünftig Kapazitäten, die über das Angebot hinausgehen, anzufragen.

Darüber hinaus können die Dokumente im Downloadbereich unserer Website unter der Kategorie Wasserstoff abrufen werden.

Kontakt

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Kontakt für marktliche Anfragen

Fabio Woy
Matthias Altenhoff
h2-transport@gasunie.de


Pressekontakt Gasunie Deutschland

Dr. Philipp v. Bergmann-Korn
presse@gasunie.de
Tel. 0172 5410265

Hyperlink – ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung der Industrie

Mit dem Projekt Hyperlink trägt Gasunie Deutschland etwa 10 Prozent zum Wasserstoff-Kernnetz, dem Grundgerüst für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland, bei. Durch die Verbindung wichtiger Produktions-, Import- und Speicherstandorte mit großen Wirtschafsregionen unterstützen wir als starker Partner die Dekarbonisierung der Industrie. Die direkte Anbindung an die nationalen Wasserstoffnetze in Dänemark und den Niederlanden macht Hyperlink zudem zu einem wesentlichen Teil einer europäischen Wasserstoffinfrastruktur. Rund 70 Prozent von Hyperlink basieren auf dem Umbau bestehender Erdgasleitungen – eine nachhaltige Lösung, die wertvolle Ressourcen spart und eine schnellere Umsetzung ermöglicht. Bis Ende 2025 werden auf diese Weise bereits 190 km des Gasunie-Netzes auf den künftigen. Transport von Wasserstoff umgestellt sein.

Die Teilprojekte Hyperlink 1 und 2 sind Teil der Hy2Infra-Welle des IPCEI (Important Projects of Common European Interest). Die EU-Genehmigung wurde im Februar 2024 erteilt. Der Bund hat im Juli 2024 mit dem entsprechenden Zuwendungsbescheid grünes Licht gegeben. Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung sowie die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Freien Hansestadt Bremen.

Gasunie Deutschland – full of new energy

Gasunie Deutschland Transport Services GmbH mit Sitz in Hannover ist verantwortlich für das Management, den Betrieb und den Ausbau eines rund 4.600 Kilometer langen Fernleitungsnetzes. Aufgrund seiner geographischen Lage übernimmt das insgesamt über 17.000 Kilometer lange Leitungsnetz der Gasunie in den Niederlanden und in Deutschland die Funktion einer Gasdrehscheibe für Nordwesteuropa. Gasunie Deutschland ist ein Tochterunternehmen der N.V. Nederlandse Gasunie. Als wichtiger Bestandteil des norddeutschen Erdgasnetzes leisten die Transporteinrichtungen der Gasunie einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Gasversorgung in Deutschland und Europa. Gasunie treibt den Wasserstoffmarkt voran, indem sie Angebot und Nachfrage nach Wasserstoff miteinander verbindet und die notwendige Infrastruktur rechtzeitig zur Verfügung stellt. Auf diese Weise stärkt Gasunie die Energiewende.