Rund um Umwelt und Technik

Rund um Umwelt und Technik

Als Gasunie Gruppe haben wir uns dazu entschieden, unsere Geschäftstätigkeit langfristig auf einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen auszurichten. Als Fernleitungsnetzbetreiber sind wir uns bewusst, dass der mit Abstand größte Umwelteinfluss unseres Geschäftsbetriebs im Bereich der CO2- und CH4- Emissionen liegt.

Wir streben deshalb eine Reduzierung unserer Einflüsse auf die Natur, verursacht durch unsere Geschäftstätigkeit, mittels kontinuierlicher Verbesserung unserer Prozesse, Arbeitsabläufe und Anlagentechnik an. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verminderung spezifischer CO2– und CH4- Emissionen durch den Einsatz geeigneter Technik sowie durch Optimierungsmaßnahmen im Betrieb der Anlagen - z. B. durch den erweiterten Einsatz von mobilen Verdichtern und LDAR (LEAK DETECTION AND REPAIR). Darüber hinaus sind bei uns Überlegungen zur Verringerung und Vermeidung von Methanemissionen fester Bestandteil von Instandhaltungsmaßnahmen und Betriebsprozessen.

Wir setzen bewusst „SWAP“s ein, um Gasmengen nach Können und Vermögen innerhalb und außerhalb des Marktgebietes zu tauschen. Dies geschieht auch in Zusammenarbeit mit benachbarten Netzbetreibern im Ausland. Dadurch ist es möglich, den physischen Gastransport und den damit verbundenen Einsatz von Verdichtern zu reduzieren und somit den CO2-Footprint zu verringern.

Gasunie unterstützt aktiv die Entwicklung von Technologien wie z. B. Biogas und Power to Gas und hat sich zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2050 den Gastransport CO2 neutral zu gestalten.

Wir fördern u. a. Forschungsprojekte wie das des Forschungszentrums Jülich GmbH zum Thema Wurzeldetektion, um unnötige Fällungen von Bäumen entlang unserer Leitungstrassen zu vermeiden.

Durch unsere Geschäftstätigkeit nehmen wir in unterschiedlicher Art und Weise Einfluss auf die Natur. Aus diesem Grund betrachten wir den Umweltschutz ganzheitlich. Im Jahr 2013 haben wir uns für den Schutz von Bienen ausgesprochen. Wir sind uns als Gasunie über die Relevanz eines möglichen Bienensterbens und der damit verbundenen Auswirkungen bewusst und unterstützen deshalb aktiv den Schutz der Biene. Gasunie hat in Zusammenarbeit mit der niederländischen Universität Wageningen die bienenfreundliche Bepflanzung von Leitungstrassen und Anlagen untersucht. In den Niederlanden wurde aufgrund dieser Initiative bereits 5 Pipelinetrassen und eine Station bienenfreundlich bepflanzt. In Deutschland wurde im Frühjahr 2014 ein erstes Pilotprojekt starten: Hierzu wurde in Folmhusen das erste deutsche Gasunie Bienenhotel aufgestellt und am Rand der Verdichterstation bienenfreundliche Blumen ausgesät.

Unser Leitsatz ist auch unser Ziel für die nächsten Jahre:

Wir minimieren mit innovativen Maßnahmen unseren Einfluss auf die Natur und reduzieren die spezifischen Emissionen von CO2 und CH4.

Daten und Fakten