Fernleitungsnetzbetreiber: Szenariorahmen berücksichtigt Sachargumente nicht ausreichend

Fernleitungsnetzbetreiber: Szenariorahmen berücksichtigt Sachargumente nicht ausreichend

Berlin, 17 Oktober 2013 | Press release

Die Fernleitungsnetzbetreiber kritisieren einige wichtige Grundannahmen in dem heute von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bestätigten Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Gas 2014.

Dieser war in einem intensiven Konsultationsprozess gemeinsam mit Marktteilnehmern und der BNetzA erarbeitet worden. Einige Themen der nun veröffentlichten, endgültigen Fassung sind aus Sicht der Fernleitungsnetzbetreiber allerdings noch diskussionswürdig. Dies gilt insbesondere für die Modellierungsvarianten. Auf die besondere Bedeutung dieses Aspektes hatten die Unternehmen die BNetzA im Vorfeld bereits in ihrer gemeinsamen Stellungnahme hingewiesen. Um ihre Argumentation transparent zu machen, haben die Fernleitungsnetzbetreiber ihre Stellungnahme im Rahmen der Anhörung zum Entwurf des Beschlusses der BNetzA jetzt veröffentlicht.

Dem Szenariorahmen kommt eine zentrale Bedeutung für den jährlich zu erstellenden Netzentwicklungsplan zu, der die zukünftige Entwicklung der bereits heute bedarfsgerecht ausgebauten und hoch verfügbaren Erdgasinfrastruktur definiert. So leisten die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber im Umfeld der Energiewende einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland und Europa.
 

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