Hannover, 03 September 2008 | Pressemitteilung
„Wir konnten ein insgesamt großes Interesse des Marktes an unserer Regelenergie-Ausschreibung für das kommende Gaswirtschaftsjahr feststellen“, so die Bewertung von Gasunie Deutschland-Geschäftsführer Jens Schumann nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens. Alle Bieter sind inzwischen informiert, ob ihre Gebote erfolgreich waren. Insgesamt 24 Unternehmen ließen sich als Bieter registrieren, deutlich mehr als im Jahr zuvor. Bezogen auf das Ergebnis der Ausschreibung fällt die Bewertung durch das Unternehmen jedoch unterschiedlich aus.
Beim Flexibilitätsprodukt zur kurzfristigen physischen Übernahme oder physischen Bereitstellung von überschüssigen oder fehlenden Gasmengen wurde im L-Gas eine hinreichende Anzahl von Geboten abgegeben. Im H-Gas wurde diese Quote sogar noch deutlich überschritten. Beim zweiten Produkt, dem Ein- und Verkauf von Regelenergie für die Marktgebiete H-Gas und L-Gas Norddeutschland, stellt sich das Ergebnis für Gasunie Deutschland allerdings als weniger zufrieden stellend dar. So fanden sich im L-Gas kaum Unternehmen, die ein Angebot abgaben. „Auch im H-Gas blieb die Zahl der eingegangenen und wirtschaftlich akzeptablen Gebote deutlich unter unserer Erwartung“, so Michael Kleemiß, Bereichsleiter Marketing bei Gasunie Deutschland. „Auch wenn die Stabilität unserer Systeme zum 1. Oktober 2008 voraussichtlich sicher gestellt ist, werden wir wahrscheinlich eine zweite Ausschreibungsrunde durchführen“, kündigt Kleemiß an. „Zuvor wollen wir mit der Bundesnetzagentur über die Ergebnisse der Ausschreibung und das weitere Vorgehen diskutieren“, so Kleemiß. „Unsere Einschätzung ist, dass einige potentielle Bieter sich nicht am Verfahren beteiligt haben, da sie mit einigen der neuen Rahmenbedingungen, wie sie im regulierten Umfeld vorgesehen sind, nicht einverstanden waren“. Kleemiß verweist darauf, dass Bieter teilweise die Abgabe eines Leistungspreises anstelle der rein arbeitspreisgebundenen Gebote bevorzugt hätten. Dieser Punkt war bereits beim gemeinsamen WorkShop von Gasunie Deutschland, Erdgas Münster Transport sowie EWE Netz Anfang August, auf dem die Unternehmen das Thema Regelenergieeinkauf dem Markt vorgestellt hatten, kontrovers diskutiert worden.
Bei den Unternehmen, die an der Ausschreibung für Ausgleichs- und Regelenergie teilgenommen hatten, befinden sich sowohl internationale als auch nationale Gashändler. Neben den etablierten Tradern beteiligten sich erstmals auch Stadtwerke.
Mit Hauptsitz in Hannover, hat Gasunie Deutschland in den letzten Jahrzehnten ein leistungsfähiges Pipelinenetz von rund 3.100 Kilometern aufgebaut. Insgesamt rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Gasunie Deutschland beschäftigt. Auf Grund seiner geographischen Lage im Norden Deutschlands übernimmt das Gasunie-Transportnetz die Funktion einer Drehscheibe im europäischen Erdgastransit - von Nord nach Süd und von Ost nach West.
Gasunie Deutschland ist seit dem 1. Juli 2008 ein Tochterunternehmen der N.V. Nederlandse Gasunie.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Gasunie Deutschland
Philipp v. Bergmann-Korn
Pressesprecher
E: philipp.bergmann-korn@gasunie.de
T: +49 511 640 607 2146
M: +49 172 5 41 02 65
F: +49 511 640 607 2266
I: www.gasunie.de
Gasunie Deutschland Services GmbH
Business Development - Regulation - Communications
Postfach 21 07
D-30021 Hannover
Pelikanplatz 5
Sitz der Gesellschaft: Hannover
Handelsregister: Amtsgericht Hannover HRB 61634
Geschäftsführer: Jens Schumann, Hans Coenen
Gasunie Deutschland Services GmbH gehört zu Gasunie Deutschland GmbH & Co. KG
Gasunie takes gas transport further
